
Vertretung: Welt
Sabine Devieilhe - eine der edelsten Stimmen unserer Zeit - versteht es, mit ihrem ätherischen wie farbenreichen Koloratursopran jedem noch so komplexen Bühnencharakter Leben einzuhauchen und ist von den großen internationalen Bühnen nicht mehr wegzudenken.
Die aus der Normandie stammende Sängerin studierte zunächst Violoncello und Musikwissenschaften, bevor sie sich am Conservatoire National Supérieur de Paris ganz ihrer Gesangsausbildung widmete. Kurz nach ihrem Abschluss folgten Einladungen zum Festival d’Aix-en-Provence als Serpetta in Mozarts La finta giardiniera, nach Montpellier für die Titelrolle in Léo Delibes’ Lakmé sowie nach Lyon für ihr Debüt als Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte. 2026 wurde sie bei den Victoires de la Musique bereits zum dritten Mal als Artiste Lyrique de l’Année ausgezeichnet.
Seither gastierte sie an den bedeutendsten Opernhäusern Europas und Nordamerikas, darunter die Opéra National de Paris, das Théâtre des Champs-Élysées, die Opéra Comique, La Monnaie in Brüssel, das Opernhaus Zürich, die Wiener Staatsoper, die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden, die Metropolitan Opera in New York, das Festival d’Aix-en-Provence, das Glyndebourne Festival und die Salzburger Festspiele. Ihr Repertoire umfasst zentrale Partien des Mozart- und Händel-Fachs ebenso wie bedeutende Rollen der französischen Oper sowie ausgewählte Strauss-Partien, die sie an den führenden Häusern Europas mit besonderer stilistischer Feinheit geprägt hat.
Zu den Höhepunkten der vergangenen Spielzeiten zählen Cleopatra in Händels Giulio Cesare am Théâtre des Champs-Élysées, Mélisande in Debussys Pelléas et Mélisande an der Bayerischen Staatsoper und an der Opéra National de Paris sowie Sophie in Strauss’ Der Rosenkavalier an der Mailänder Scala. In der Saison 2025/26 war sie als Dalinda in Händels Ariodante und als Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro an der Opéra National de Paris zu erleben. An der Opéra Comique gab sie ihr vielbeachtetes Rollendebüt als Lucie in Donizettis Lucie de Lammermoor, mit dem sie ihr Repertoire um eine weitere zentrale Partie des französischen Belcanto erweiterte. Gemeinsam mit Jakub Józef Orliński und dem Ensemble Pomo d’Oro unternahm sie zudem eine europaweite Tournee mit Händels Giulio Cesare. Im Sommer 2026 kehrte sie zum Festival d’Aix-en-Provence zurück und übernahm dort erneut die Rolle der Königin der Nacht, mit der sie in der Saison 2026/27 auch an die Wiener Staatsoper zurückkehren wird.
Weitere szenische Höhepunkte der kommenden Saison sind Zaide an der Opéra Comique, Zerbinetta in Strauss’ Ariadne auf Naxos an der Bayerischen Staatsoper, La Contessa di Folleville in Rossinis Il viaggio a Reims am Grand Théâtre de Genève sowie Ilia in Mozarts Idomeneo an der Staatsoper Unter den Linden Berlin unter der Leitung von Sir Simon Rattle.
Auch auf dem Konzertpodium zählt Sabine Devieilhe zu den gefragtesten Sängerinnen ihrer Generation. Sie arbeitete mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, der Bayerischen Staatskapelle, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Orchestre de Paris und Ensembles wie Pygmalion, Correspondances oder Le Concert d’Astrée zusammen und musizierte unter Dirigentinnen und Dirigenten wie Emmanuelle Haïm, Vladimir Jurowski, Klaus Mäkelä, Antonello Manacorda, Raphaël Pichon, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst.
Zu den Höhepunkten der Saison 2026/27 zählen Mahlers Zweite Symphonie mit dem Oslo Philharmonic Orchestra und den Berliner Philharmonikern unter Daniel Harding, Mozarts c-Moll-Messe mit Pygmalion und Raphaël Pichon, Bachs Matthäus-Passion mit dem Concentus Musicus Wien unter Stefan Gottfried, Händels Messiah mit den Berliner Philharmonikern unter Emmanuelle Haïm bei den Osterfestspielen Salzburg sowie Faurés Requiem und Auszüge aus Ambroise Thomas’ Hamlet mit Raphaël Pichon an der Oper Zürich.
Auf der Liedbühne fühlt sich Sabine Devieilhe gleichermaßen zuhause. Ihr 2024 erschienenes Album mit Liedern von Mozart und Strauss präsentierte sie gemeinsam mit Mathieu Pordoy in zahlreichen europäischen Musikzentren. In der Saison 2026/27 gibt sie Liederabende im Wiener Konzerthaus, im Brucknerhaus Linz, in der Kölner Philharmonie sowie in Barcelona, Bordeaux und Prag. Mit ihrem von Laurent Pelly inszenierten Projekt SMILE!, das sie gemeinsam mit Pauline Buet (Violoncello) und David Violi (Klavier) gestaltet, ist sie in Genf, Brüssel, Caen, Toulon und Paris zu erleben.
Sabine Devieilhe ist seit 2012 Exklusivkünstlerin von Erato / Warner Classics. Ihre vielfach ausgezeichnete Diskografie umfasst unter anderem die Alben Mozart & The Weber Sisters mit Pygmalion und Raphaël Pichon, Mirages mit Les Siècles unter François-Xavier Roth, Chanson d’amour mit Liedern von Fauré, Debussy, Ravel und Poulenc, ein Album mit Arien von Händel und Bach, sowie ein Solo-Album mit Liedern von Mozart und Strauss an der Seite des Pianisten Mathieu Pordoy.
2026 | 2027
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Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem, Op. 45
Sabine Devieilhe, Stéphane Degout, Pygmalion
Dirigent: Raphaël Pichon
Label: Harmonia Mundi | 2025
Wolfgang Amadé Mozart: Idomeneo
Sabine Devieilhe, Andrew Staples, Magdalena Kožená, Elsa Dreißig
Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Dirigent: Sir Simon Rattle
Label: BR Klassik | August 2025
Igor Stravinsky: Le Rossignol
Sabine Devieilhe, Cyrille Dubois, Chantal Santon Jeffery, Jean-Sebastien Bou, Laurent Naouri, Victor Sicard, Lucile Richardot
Les Siècles
Dirigent: Francois-Xavier Roth
Label: Erato | Feburar 2025
Lieder von Mozart & Strauss
Lieder von Wolfgang Amadé Mozart und Richard Strauss
Sabine Devieilhe (Sopran), Mathieu Pordoy (Klaver)
Label: Erato | 2024
Sabine Devieilhe, Sopran
Louis Langrée, Dirigent
Orchestre Philharmonique de Radio France
Werke von Œuvres de J. Massenet, J. Offenbach, G. Donizetti, C. Gounod, G. Bizet, H. Berlioz
Ein Abend mit Auszügen aus
ZAIDE
Singspiel in zwei Akten KV 344 (Fragment, entstanden 1779/80)
DAVIDE PENITENTE
Kantate für Soli, Chor und Orchester KV 469 (1785)
THAMOS, KÖNIG IN ÄGYPTEN
Bühnenmusik zum heroischen Drama von Tobias Philipp von Gebler KV 345 (1773/1780)
und weiteren Werken aus der Zeit 1779—1785
Sabine Devieilhe, Zaïde
Johannes Martin Kränzle, Allazim
Xenia Puskarz Thomas, Persada
Hugo Brady, Gomatz
Matthew Swensen, Soliman
Ambre Duband, Tänzerin
Gennaro Andrea Lauro, Tänzer
Raphaël Pichon, Musikalische und szenische Konzeption / Musikalische Leitung
Wajdi Mouawad, Dialoge
Eddy Garaudel, Dramaturg
Bertrand Couderc, Licht
Evelin Facchini, Choreografie
Yoan Héreau, Leiter der musikalischen Studien
Ensemble Pygmalion
Ein Abend mit Auszügen aus
ZAIDE
Singspiel in zwei Akten KV 344 (Fragment, entstanden 1779/80)
DAVIDE PENITENTE
Kantate für Soli, Chor und Orchester KV 469 (1785)
THAMOS, KÖNIG IN ÄGYPTEN
Bühnenmusik zum heroischen Drama von Tobias Philipp von Gebler KV 345 (1773/1780)
und weiteren Werken aus der Zeit 1779—1785
Sabine Devieilhe, Zaïde
Johannes Martin Kränzle, Allazim
Xenia Puskarz Thomas, Persada
Hugo Brady, Gomatz
Matthew Swensen, Soliman
Ambre Duband, Tänzerin
Gennaro Andrea Lauro, Tänzer
Raphaël Pichon, Musikalische und szenische Konzeption / Musikalische Leitung
Wajdi Mouawad, Dialoge
Eddy Garaudel, Dramaturg
Bertrand Couderc, Licht
Evelin Facchini, Choreografie
Yoan Héreau, Leiter der musikalischen Studien
Ensemble Pygmalion
Ein Abend mit Auszügen aus
ZAIDE
Singspiel in zwei Akten KV 344 (Fragment, entstanden 1779/80)
DAVIDE PENITENTE
Kantate für Soli, Chor und Orchester KV 469 (1785)
THAMOS, KÖNIG IN ÄGYPTEN
Bühnenmusik zum heroischen Drama von Tobias Philipp von Gebler KV 345 (1773/1780)
und weiteren Werken aus der Zeit 1779—1785
Sabine Devieilhe, Zaïde
Johannes Martin Kränzle, Allazim
Xenia Puskarz Thomas, Persada
Hugo Brady, Gomatz
Matthew Swensen, Soliman
Ambre Duband, Tänzerin
Gennaro Andrea Lauro, Tänzer
Raphaël Pichon, Musikalische und szenische Konzeption / Musikalische Leitung
Wajdi Mouawad, Dialoge
Eddy Garaudel, Dramaturg
Bertrand Couderc, Licht
Evelin Facchini, Choreografie
Yoan Héreau, Leiter der musikalischen Studien
Ensemble Pygmalion
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 in c-Moll - "Auferstehung"
Sabine Devieilhe, Sopran
Marianne Crebassa, Mezzosopran
Oslo Philharmonic Choir
Simon Halsey, Chordirektor
Oslo Philharmonic Orchestra
Vertretung: Welt