29.01.2026
In der neusten Edition von „L'opera ritrovata“, einer in Vergessenheit geratenen Opern und oratorischen Werken gewidmeten Konzertreihe des La Cetra Barockorchesters Basel, widmet sich das Ensemble im Rahmen zweier Konzerte in Basel und Amsterdam Domenico Cimarosas 1784 uraufgeführter L’Olimpiade - ein Werk, das zwar historisch sehr erfolgreich war, heute aber kaum noch aufgeführt wird.
Heute erinnert man sich im Zusammenhang mit Cimarosa hauptsächlich seiner Instrumentalkompositionen und als seinerzeit berühmten Autor von höchst erfolgreichen „opere buffe“ wie Il matrimonio segreto. Von musikhistorisch nicht minderem Interesse sind allerdings auch seine in Vergessenheit geratenen opere serie, und so birgt auch L‘Olimpiade Schätze, die nur ein hochkarätiges Sängerensemble - darunter Olivia Vermeulen als Licida - adäquat bewältigen kann.
Die niederländische Mezzosopranistin, die ihren Ruf als gefragte Barockinterpretin in den letzten Jahren mit unterschiedlichsten Orchestern und Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester, der Nederlandse Bachvereniging oder dem Bach Collegium Japan auch international zusehends gefestigt hat, ist im Rahmen dieser Schweizer und Niederländischen Erstaufführung des Werks nun erstmals auch mit dem in Basel beheimateten Ensemble unter Leitung von Andrea Marcon zu erleben.
Besetzung
Jone Martinez, Aristea
Daniela Mack, Megacle
Olivia Vermeulen, Licida
Chelsea Zurflüh, Argene
Jorge Franco, Clistene
Marcello Nardis, Aminta
Andrea Marcon, Leitung
La Cetra Barockorchester Basel
29. Januar | 19: 00 Uhr
Basel | Martinskirche
31. Januar | 13:30 Uhr
Amsterdam | Het Concertgebouw
D. Cimarosa: L'Olimpiade