Luca Pisaroni © Jiyang Chen
Luca Pisaroni © Jiyang Chen
BARITON | BASS

Luca Pisaroni

Vertretung: Welt (außer Nordamerika)

BIOGRAPHIE

Der italienische Bassbariton Luca Pisaroni zählt zu den vielseitigsten und interessantesten Sängern seiner Generation. Seit seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt im Alter von nur 26 Jahren ist er von den führenden internationalen Opern-, Konzert- und Liedbühnen nicht mehr wegzudenken.

Luca Pisaroni kehrt zu Beginn Spielzeit 2019/2020 an die Wiener Staatsoper zurück und gibt dort sein szenisches Rollendebüt mit den Vier Bösewichtern in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann. Daneben singt er beim George Enescu Festival die Titelrolle in Mozart Don Giovanni und kehrt für zwei Produktionen an die New Yorker Metropolitan Opera zurück: als Figaro in Mozarts Le nozze di Figaro und als Guglielmo in Così fan tutte in der ersten Wiederaufnahmeserie von Phelim McDermotts vielbeachteter Inszenierung. Als Don Giovanni wird er zudem auch an der Opéra de Paris und der Oper Zürich zu hören sein, als Leporello an der Bayerischen Staatsoper. Ergänzt werden diese Auftritte durch Beethovens Symphonie Nr. 9 mit dem NHK Symphony Orchestra unter Simone Young und mit I Virtuosi del Teatro alla Scala an der Moskauer Konzertsaal Zarjadje. Als Liedsänger tritt Luca Pisaroni am Teatro della Pergola in Florenz, dem kalifornischen Mondavi Center for the Performing Arts und der UBC Opera in Vancouver in Erscheinung. Das gemeinsam mit Thomas Hampson gestaltete „No Tenors Allowed“ Konzertprogramm führt ihn des Weiteren nach Provo (Utah) und ans Teatro Colón in Buenos Aires.

Engagements der vergangenen Spielzeit beinhalteten eine Neuproduktion von Gounods Faust (Méphistophélès) am Teatro Real in einer Inszenierung von La Fura dels Baus, gefolgt von seinem vielbeachteten Rollendebüt der Vier Bösewichter in Offenbachs Les Contes d‘Hoffmann in Baden-Baden und seinem Hausdebüt am Gran Teatre del Liceu als Mustafa in Rossinis L’Italiana in Algeri. An der New Yorker Metropolitan Opera gab er sein mit Spannung erwartetes Debüt als Don Giovanni in Mozarts gleichnamiger Oper und gestaltete anschließend die Partie des jungen Lorenzo Da Ponte im Rahmen der Welturaufführung von Tarik O’Regan’s The Phoenix an der Houston Grand Opera. Des Weiteren tourte er mit Il Pomo D’Oro mit Händels Agrippina, kehrte für die Partie des Golaud in Debussys Pelléas et Mélisande an die Berliner Staatsoper zurück und gab am Londoner Royal Opera House sein Rollendebüt als Escamillo in Bizets Carmen.

Mit seinem umfassenden Opernrepertoire war und ist er an zahlreichen führenden Häusern und bei internationalen Musikfestivals zu erleben u.a. als Golaud in Pelléas et Melisande an der Opéra de Paris, als Maometto II in Le Siège de Corinthe beim Rossini Opera Festival in Pesaro, Méphistophélès in Gounods Faust an der Houston Grand Opera, Enrico VIII in Anna Bolena an der Oper Zürich, Conte Rodolfo in Bellinis La Sonnambula an der Wiener Staatsoper, Don Pizarro in Beethovens Fidelio an der Mailänder Scala Giorgio in I Puritani und als Caliban in The Enchanted Island an der Metropolitan Opera, in Le Nozze di Figaro an der Opéra National de Paris, in San Francisco, bei den Salzburger Festspielen und an der Bayerischen Staatsoper, als Leporello in Don Giovanni an der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera, den Salzburger Festspielen und beim Tanglewood Festival mit dem Boston Symphony, Guglielmo in Mozarts Così fan tutte in Glyndebourne und Salzburg, Conte Dorval in Martin y Solers Il Burbero di Buon Cuore am Teatro Real Madrid, Maometto in Rossinis Maometto II mit der Canadian Opera Company in Toronto sowie Tiridate in Handels Radamisto an der Santa Fe Opera. An der Chicago Lyric Opera war er außerdem als Argante in Rinaldo, an der De Nederlandse Opera in der Titelpartie von Cavallis Ercole Amante sowie bei den Wiener Festwochen als Aeneas in Purcells Dido and Aeneas zu erleben.

Auf der Konzertbühne wirkte Luca Pisaroni als Solist u.a. bei Projekten wie Beethovens Symphonie Nr. 9 und Schönbergs Ein Überlebender aus Warschau in der Hamburger Laeiszhalle, in Beethovens C-Dur Messe unter Mariss Jansons, in Rossinis Petite Messe Solennelle in der Royal Festival Hall, in Beethovens Symphonie Nr. 9 unter Leitung von Andris Nelsons und Jaap van Zweden mit. Des Weiteren war er in Berlioz‘ Roméo et Juliette unter Michael Tilson Thomas, in Haydns Die Jahreszeiten im Wiener Musikverein unter Nikolaus Harnoncourt, in Rossinis Stabat Mater unter Franz Welser-Möst, Schumanns Das Pardies und die Peri unter Sir Simon Rattle und dem Philadelphia Orchestra, sowie in Schumanns Szenen aus Goethes Faust unter Daniel Harding und den Berliner Philharmonikern zu hören. Darüber hinaus hat er in Mozarts Requiem mit Gustavo Dudamel und dem Los Angeles Philharmonic, Brahms Ein Deutsches Requiem unter Edo de Waart, Bachs Messe in h-Moll mit dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt, Mendelssohns Die erste Walpurgisnacht mit dem Orchestra of St. Luke’s unter Pablo Heras-Casado in der Carnegie Hall, Hasses I pellegrini al sepolcro di nostro Signore und Cherubinis Missa Solemnis unter Riccardo Muti, sowie Flavio Testis Sacrae Symphoniae unter Daniele Gatti und dem Orchestre National de France mitgewirkt.

Neben seinen zahlreichen Auftritten in Oper und Konzert ist Luca Pisaroni auch regelmäßig auf der Liedbühne zu erleben: Auftritte führten ihn u.a. in den Pierre-Boulez-Saal nach Berlin, an die New Yorker Carnegie Hall, die Londoner Wigmore Hall, das Teatro de la Zarzuela in Madrid, das Concertgebouw Amsterdam, zum Edinburgh Festival, in den Wiener Musikverein, zur Vancouver Recital Society und ans Konzerthaus Dortmund.

Seine umfangreiche Diskographie umfasst u.a. Don Giovanni und Rinaldo beim Glyndebourne Festival, Le nozze di Figaro an der Opéra National de Paris), Così fan tutte, Don Giovanni und Le nozze di Figaro von den Salzburger Festspielen sowie eine Einspielung von Don Giovanni und Le Nozze di Figaro (Titelpartie) mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin. Weitere Tonaufnahmen jüngeren Datums beinhalten des weiteren Verdis Simon Boccanegra, prominent besetzt mit Thomas Hampson, Joseph Calleja und Kristine Opolais, Berlioz’ Roméo et Juliette mit dem San Francisco Symphony, Beethovens C-Dur Messe mit Maris Jansons und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, sowie Rossinis Petite Messe solennelle mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg unter Gustavo Gimeno.

Luca Pisaroni ist einer der fünf Preisträger des prestigereichen Opera News Award und lebt mit seiner Frau Catherine in Wien. Ihr Golden Retriever Lenny 2.0 und Zwerg-Dachshund Tristan begleiten den Sänger stets auf seinen Reisen.

2019 | 2020 

https://lucapisaroni.com

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DISKOGRAPHIE

Album Cover

Gioachino Rossini: Petite Messe solennelle
Eleonora Buratto, Sara Mingardo, Kenneth Tarver, Luca Pisaroni
Orchestre Philharmonique de Luxembourg
Wiener Singakademie
Dirigent: Gustavo Gimeno
Label: Pentatone | 2019

Mehr auf www.pentatonemusic.com

Album Cover

Ludwig van Beethoven: Messe in C-Dur; Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 C-Dur op. 72
Genia Kühmeier, Gerhild Romberger, Maximilian Schmitt, Luca Pisaroni
Symphonieorchester & Chor des Bayerischen Rundfunks
Dirigent: Mariss Jansons
Label: BR Klassik | 2019
 

Mehr auf www.br-shop.de

Album Cover

Hector Berlioz: Roméo et Juliette
Sasha Cooke, Nicholas Phan, Luca Pisaroni
San Francisco Symphony & Chorus
Dirigent: Michael Tilson Thomas
Label: San Francisco Symphony | 2018

Mehr auf www.warnerclassics.com

Album Cover

Ludwig van Beethoven: Mass in C major
DVD
Genia Kühmeier, Gerhild Romberger, Maximilian Schmitt, Luca Pisaroni
Symphonieorchester & Chor des Bayerischen Rundfunks
Dirigent: Mariss Jansons
Label: Naxos | 2018

Mehr auf www.amazon.it

VIDEOS

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Adam Plachetka, Conte d'Almaviva
Susanna Phillips, Contessa d'Almaviva
Nadine Sierra, Susanna
Luca Pisaroni, Figaro
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Elisabeth Bishop, Marcellina
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