Julian Prégardien, Tenor
Bryan Benner, Bariton und Gitarre
Gabriel Rollinson, Bariton
Daniel Arkadij Gerzenberg, Klavier
Alumni der Heidelberger Frühling Liedakademie
Das Kollektivkonzert ist Teil des Thementags „Schuberts American Dream“ , der am ersten Festivalsonntag ein imaginäres Fenster in die Gedankenwelt des Komponisten öffnet. Auf seinem Sterbebett träumt sich Franz Schubert mit den Lederstrumpf-Romanen von James Fenimore Cooper nach Amerika – auf der Suche nach Freiheit, individueller Selbstbestimmung und jener besseren Welt, die er in seinen Liedern immer wieder musikalisch entwirft.
Nikola Hillebrand, Sopran
Alexander Fleischer, Klavier
Lied der Frauen
Dass Nikola Hillebrand nicht nur Richard Strauss’ Opernpartien wie Sophie im „Der Rosenkavalier“ und Zdenka in „Arabella“ perfekt auf den Leib geschneidert sind, sondern ihr auch sein Liedrepertoire außerordentlich gut steht, davon kann man sich an diesem Liederabend überzeugen. Die Sopranistin, die 2019 den Heidelberger Frühling Wettbewerb „Das Lied“ gewann, bringt nun gemeinsam mit ihrem Klavierpartner Alexander Fleischer ihre ganz persönliche Auswahl an Strauss-Liedern zum Liedfestival mit: Deren Zauber entfaltet sich in der feinen Verzahnung von Stimme und klangmalerisch reichem Klaviersatz und in den weit geschwungenen Melodiebögen. Und Richard Strauss zeigt sich wie in seinen Opern auch in seinen Liedern als außerordentlich tiefgründiger Beobachter weiblicher Gefühlswelten.
Erich Wolfgang Korngold: Die Tote Stadt
Mirko Roschkowski; Paul
Kiandra Howarth, Marietta; Tänzerin
Peter Schöne, Frank; Pauls Freund
Anthea Barac, Brigitta; bei Paul
Julia Sturzlbaum, Juliette; Tänzerin
Cassandra Doyle, Lucienne; Tänzerin
Michał Prószyńsk, Victorin; der Regisseur
Max Dollinger, Fritz; der Pierrot
Mario Hartmuth, Musikalische Leitung
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Chor der Staatsoper Hannover
Kinderchor der Staatsoper Hannover
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Louise Foor, Sopran
Carmen Artaza, Mezzosopran
Werner Güra, Tenor
José Antonio López, Bariton
Coro de la OSCyL
Orfeón Pamplonés
Orquesta Sinfónica de Castilla y León
Thierry Fischer, Dirigent
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Louise Foor, Sopran
Carmen Artaza, Mezzosopran
Werner Güra, Tenor
José Antonio López, Bariton
Coro de la OSCyL
Orfeón Pamplonés
Orquesta Sinfónica de Castilla y León
Thierry Fischer, Dirigent
Ausgewählte Lieder von Franz Schubert
Nikola Hillebrand, Sopran
Malcolm Martineau, Klavier
Albert Lortzing: Zar und Zimmermann
Artur Garbas, Peter der Erste / Peter Michaelow
Philipp Kapeller, Peter Iwanow
Patrick Zielke, van Bett
Nadja Mchantaf, Marie
Jared Werlein, Lefort
Padraic Rowan, Lord Syndham
Kieran Carrel, Marquis von Chateauneuf
Stephanie Wake-Edwards, Witwe Browe
Martin G. Berger, Inszenierung
Sarah-Katharina Karl, Bühne
Esther Bialas, Kostüme
Sascha Zauner, Licht
Vincent Stefan, Video
Marie-Christin Zeisset, Choreografie
Thomas Richter, Chöre
Jörg Königsdorf, Dramaturgie
Antonello Manacorda, Musikalische Leitung
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Chor der Deutschen Oper Berlin
Sabine Devieilhe, Sopran
Mathieu Pordoy, Klavier
In der ersten Hälfte dieses Liederabends durschreitet die Sopranistin einen ganzen Kosmos an Wiegenliedern, angefangen von volkstümlichen Melodien ihrer Heimat bis hin zu kunstvollen Sätzen Franz Schuberts, Edvard Griegs oder Franz Liszts. Außerdem wird man erleben können, dass der für seine großen Tondichtungen bekannte Richard Strauss auch ein fleißiger Liedkomponist war. So begegnen in der zweiten Konzerthälfte seine mit 23 Jahren komponierten »Mädchenblumen« über vier Frauencharaktere Liedern der französischen Komponistin Lili Boulanger, die für ein ganz anderes Frauenbild steht. Darüber hinaus würdigt Devieilhe mit Liedern der Komponistinnen Cécile Chaminade, Germaine Tailleferre und Édith Piaf ihre Landsfrauen und deren – teils zu Unrecht unbekanntes – Œuvre.
Johann Sebastian Bach: h-Moll-Messe BWV 232
Dorothee Mields, Sopran
Miriam Feuersinger, Sopran
Ulrike Malotta, Alt
David Fischer, Tenor
Manuel Walser, Bass
Thomanerchor Leipzig
Akademie für Alte Musik Berlin
Leitung: Thomaskantor Andreas Reize
ZUSAMMEN FÜR SCHUBERT - TOGETHER FOR SCHUBERT
Phillipe Sly | Georg Nigl | Russell Braun | Michael Schade | Robert Holl | Martin Hässler | Milan Siljanov | Patricia Nolz | Gordon Bintner | Birgid Steinberger | Florian Boesch | Hannah Fheodoroff | Klaudia Tandl | Anita Montserrat
Sänger:innen
Helmut Deutsch | Michael McMahon | Nino Chokhonelidze | Carolyn Maule | Wolfram Rieger | Gisela Jöbstl | Michela Sara De Nuccio Klavier
Programm
Lieder von FRANZ SCHUBERT
Das Franz-Schubert-Institut, gegründet 1978 zur Pflege des deutschen Liedes, veranstaltet jährlich im Sommer einen fünfwöchigen Meisterkurs mit dem Titel
Das deutsche Lied von Beethoven bis Berg.
Dieser Meisterkurs unterscheidet sich wesentlich von anderen Meisterklassen. Es wird hier sehr auf das Gleichgewicht der drei Säulen des Liedgesanges geachtet: Das Wort (das Gedicht), der Gesang und das Klavier. So gibt es jeden Tag eine Poetry-Session, die das Verständnis des Textes und der Zeit des Enstehens des Liedes vertieft. Nach jeweils drei Tagen wechseln die Meisterlehrer:innen (die Studierenden bleiben). Einzel-Coachings in Ausprache und Interpretation der Texte ergänzen den Unterricht. Als Meisterlehrer:innen waren und sind die größten Liedinterpret:innen unserer Zeit in Baden tätig. Der Kurs erfreut sich größter internationaler Bedeutung.