credit: Natascha Rydvald

PETER LODAHL zu Gast in Buenos Aires und Dresden

29.05.2017

 

Der Monat Mai bringt für Peter Lodahls Kalender gleich drei wichtige Opernproduktionen an zwei so bedeutenden Häusern wie dem Teatro Colón in Buenos Aires und der Semperoper Dresden. Den Anfang machte eine Wiederaufnahme von Richard Wagners Frühwerk DAS LIEBESVERBOT in Buenos Aires, mit welchem Peter Lodahl in der Rolle des Lucio bereits Anfang 2016 am Teatro Real in Madrid zu erleben war. Ein in der Zwischenzeit bei Opus Arte erschienener Mitschnitt auf DVD dokumentiert diese von Kaspar Holten inszenierte Koproduktion zwischen dem Teatro Real in Madrid, dem Teatro Colón in Buenos Aires und dem Convent Garden Opera House in London.

An der Semperoper in Dresden folgen unmittelbar darauf zwei Vorstellungen als Don Ottavio in Mozarts DON GIOVANNI, musikalisch geleitet von Christoph Gedschold und in der Inszenierung von Andreas Kriegenburg, welche 2016 nach „Così fan tutte“ (2014) und „Le nozze di Figaro“ (2015) den neuen Da-Ponte-Zyklus an der Semperoper beschloss.


Ende Mai hingegen steht eine Wiederaufnahme von John Harbisons umjubelter Vertonung von THE GREAT GATSBY an, in welcher Peter Lodahl bereits bei der europäischen Erstaufführung des Werks in Dresden in der Titelrolle zu erleben war.

 

Mit seinem 1925 erschienenen Roman „The Great Gatsby“ ist F. Scott Fitzgerald zum Chronisten der Goldenen Zwanziger geworden, hat dabei aber auch in geradezu exemplarischer Weise das Bild einer in sich gespaltenen Gesellschaft gezeichnet. Der amerikanische Komponist John Harbison hat diese Mischung aus großen Gefühlen und rauschenden Partys - eine Story über moralische Dekadenz und Doppelmoral - zu einem originellen Musiktheater geformt, das nach seiner Uraufführung 1999 an der New Yorker Metropolitan Opera anlässlich der Dresdner Premiere 2015 erstmals auf einer europäischen Bühne zu erleben war und deren äußert farbige und oft auch emotionale Musik durch die Verbindung klassischer Elemente mit denen des Jazz sowie zeitgenössischer Klangfarben das Lebensgefühl der Roaring Twenties wirkungsvoll vermittelt.

 

Am Pult der Dresdner Staatskapelle steht wie bereits bei der Premierenserie der britische Dirigent Wayne Marshall. 

 

Besetzung

 

Wayne Marshall, Musikalische Leitung

Keith Warner, Inszenierung
Johan Engels †, Bühnenbild
Matthew Rees, Umsetzung Bühnenbild

Emma Ryott, Kostüme
John Bishop, Licht
Michael Barry, Choreografie
Jörn Hinnerk Andresen, Chor
Knut Geng, Video
Stefan Ulrich, Dramaturgie


Elena Gorshunova, Daisy Buchanan
Peter Lodahl, Jay Gatsby
Raymond Very, Tom Buchanan
John Chest, Nick Carraway
Christina Bock, Jordan Baker

Lester Lynch, George Wilson
Angel Blue, Myrtle Wilson
Aaron Pegram, Radio Singer / Band Vocalist 
Jelena Kordić, Tango Singer:  
Matthias Henneberg, Meyer Wolfshiem
Tilmann Rönnebeck, Henry Gatz


Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

 

Termine

 

Mai 29 | 30

Juni 1 

jeweils 19.00 Uhr 

Für weitere Informationen und Tickets clicken Sie bitte hier.