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Sunhae Im – Biografie

Sopran
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Biografie:

 

Sunhae Im singt, als wäre Singen ein fortgesetztes Sprechen, nur schöner. Ihre Ausstrahlung beweist, dass sie sich Gesang nicht ohne ein Gegenüber denken kann.“

„Jede Phrase ist eine musikalische Sinneinheit, zugleich aber eine  Geste: Stöhnen, Stampfen, Seufzen, Schmeicheln. Alles jedoch mit großem Geschmack – denn Kunst als Nachahmung der Natur will zugleich deren Beherrschung sein. Sunhae Im beherrscht sie beide.“
Frankfurter Allgemeine, Jan Brachmann

 

Als klanglicher Gegenpol betört Sunhae Im mit ihrem leichten Sopran: Wie sie ihre Stimme in der «Zerfliesse»-Arie quasi auf den weichen Klang der Traversflöte bettet, zählt zu den vielen Höhepunkten der Aufnahme.

Marcus Stäbler, Neue Zürcher Zeitung, zur im April 2016 bei Harmonia Mundi erschienenen Neuaufnahme von Bachs Johannes Passion unter René Jacobs | RIAS-Kammerchor | Akademie für Alte Musik

 

Seit ihrem Bühnendebüt in Europa im Jahr 2000 hat die aus Südkorea stammende Sopranistin – die ihre Ausbildung an der Seoul National University bei Lokyung Pak und bei Roland Hermann an der Hochschule in Karlsruhe erhielt – ihre künstlerische Vielseitigkeit in zahlreichen internationalen Produktionen unter Beweis gestellt. Sie gastierte u.a. an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, Oper Frankfurt, Staatsoper Hamburg, Deutsche Oper Berlin, Opéra National de Paris, Théâtre du Capitole de Toulouse, La Monnaie Brüssel, Theater an der Wien, Korean National Opera und am Palace of Arts Budapest.
Sie interpretierte u.a. die Euridice (Glucks ORFEO), Ilia (IDOMENEO), Susanna (LE NOZZE DI FIGARO, Zerlina (DON GIOVANNI), Constance (LES DIALOGUES DES CARMÉLITES), Adina (L`ELISIR D`AMORE), Poppea (AGRIPPINA) oder Serpetta (LA FINTA GIARDINIERA).

 

Als gefragte Konzertsängerin war sie u.a. beim New York Philharmonic Orchestra, Pittsburgh Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, beim Orchestre des Champs-Elysées und dem Orchestre de chambre de Paris, beim Edinburgh International Festival, Haydn Festival Eisenstadt, Mostly Mozart Festival New York, beim Rheingau Musikfestival sowie bei den Salzburger Festspielen. Diesen Sommer folgen Konzerte bei den Festwochen für Alte Musik Innsbruck sowie bei den Festivals von Verbier und Beaune.
Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie mit führenden Barockensembles wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester, B`Rock Orchestra Gent, dem Collegium Vocale Gent, Academy of Ancient Music, Helsinki Barockorchester oder Ensemble Matheus.
Sunhae Im arbeitet mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Manfred Honeck, William Christie, Fabio Biondi, Thomas Hengelbrock, Herbert Blomstedt, Frans Brüggen, Giovanni Antonini, Iván Fischer, Kent Nagano, Ricardo Chailly, Lothar Zagrosek, Sylvain Cambreling, Ton Koopman, Marek Janowski, Jean-Christophe Spinosi, Matthew Halls oder René Jacobs, mit dem sie zahlreiche Opern- und Konzertprojekte gestalten konnte.
Zu ihrem Kernrepertoire zählen Werke von Vivaldi, Bach, Händel, Gluck, Rameau, Charpentier, Mozart, Haydn, Schubert, Mahler und Mendelssohn.

 

Kürzliche Erfolge feierte Sunhae Im mit Bachs WEIHNACHTSORATORIUM mit dem B`Rock Orchestra, mit Haydns SCHÖPFUNG in Paris (Philharmonie) und Lyon, mit dem BRAHMS REQUIEM in St. Gallen sowie konzertanten Aufführungen von DON GIOVANNI auf Asientournee (René Jacobs, Freiburger Barockorchester).

 

Bachs JOHANNES und MATTHÄUS PASSION nehmen auch in der Saison 2015/16 einen bedeutenden Teil ein: Sunhae Im wird in beiden Passionen beim MiTo-Festival in Mailand und Turin zu hören sein sowie in der Johannespassion mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und mit dem Ensemble Musica Saeculorum beim Osterfestival von Aix-en-Provence und in Essen. Mit der Akademie für alte Musik wird sie Pergolesis STABAT MATER und SEPTEM VERBA auf Tournee gehen. Weitere Konzerthöhepunkte werden Schmidts DAS BUCH MIT SIEBEN SIEGELN mit den Wiener Symphonikern im Musikverein und Mozarts REQUIEM mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin sein, beides unter der Leitung von Manfred Honeck.


Nach einer erfolgreichen Neuproduktion am Brüsseler Théâtre de la Monnaie von Gassmanns L’OPERA SERIA mit dem Baroque Orchestra B’Rock und René Jacobs umfassen Sunhae Ims derzeitige und zukünftige Engagements u.a. eine Liedtournee mit Helmut Deutsch in Korea, Haydns DIE SCHÖPFUNG beim Holland Festival, ein Recital an der Komischen Oper in Berlin, J.S. Bachs MAGNIFICAT in Israel unter Zubin Mehta und dem Israel Philharmonic, G. Mahlers Vierte Sinfonie am Gulbenkian Lissabon unter Benjamin Shwartz sowie eine Tournee mit Vicica Genaux am Theater an der Wien und den Händelfestspielen Halle. 

 

Sunhae Im wird darüber hinaus im Laufe der nächsten Spielzeit in C.P.E. Bachs MAGNIFICAT mit dem Zürcher Kammerorchester unter Diego Fasolis, Mendelssohns LOBGESANG-Sinfonie in Bern, Händels SILLA am Wiener Konzerthaus unter Fabio Biondi/Europa Galante, Mahlers Vierter Sinfonie mit dem Naples Symphony Orchestra (Florida) und im Rahmen einer größeren Europa/Asientournee mit J.S. Bachs MATTHÄUS PASSION unter René Jacobs und der Akademie für Alte Musik Berlin zu erleben sein. 

 

Im Frühjahr 2015 erschien bei harmonia mundi die erste Solo CD der Künstlerin.

 

Viele von Sunhae Ims CD-Aufnahmen sind preisgekrönt, so etwa ORLANDO, MATTHÄUS PASSION, AGRIPPINA, FAURÉ REQUIEM oder Mahlers 4. SYMPHONIE.

 

www.sunhaeim.com

 

2016/17
 


Tonträgerauswahl:
 

J. S. Bach : JOHANNES PASSION | Jacobs, AKAMUSA, RIAS Kammerchor | harmonia mundi, 2016

 

G. F. Händel : ORLANDO | Jacobs, B`Rock Orchestra | Deutsche Grammophon, 2014

 

J. S. Bach : MATTHÄUS PASSION | Jacobs, AKAMUSA, RIAS Kammerchor | harmonia mundi, 2013
 

W. A. Mozart : LA FINTA GIARDINIERA | Jacobs, Freiburger Barockorchester | harmonia mundi, 2012

 

G. F. Händel: AGRIPPINA | Jacobs, AKAMUS, harmonia mundi, 2011

BBC Music Magazine Award 2012 „Opera Recording of the Year“

 

G. Mahler: 4. SYMPHONIE | Honeck, Pittsburgh Symphony Orchestra | Exton, 2011

International Classical Music Award ICMA 2012 “Symphonic Music”

 

G. Fauré: REQUIEM op. 48 | Dijkstra, Münchener Kammerorchester, Chor des Bayerischen Rundfunks | Sony, 2011 

ECHO KLASSIK 2012 „Chorwerk-Einspielung des Jahres (18./19. Jh.)"

 


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