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Georg Zeppenfeld – Biografie

Bariton | Bass
Vertretung: Österreich | diverse Länder, Kontakt: Helga Machreich-Unterzaucher
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Biografie:

Georg Zeppenfeld studierte im Anschluss an eine Lehramtsausbildung in Musik und Germanistik Konzert- und Operngesang an den Musikhochschulen in Detmold und Köln, abschließend bei KS Prof. Hans Sotin. Nach ersten Bühnenjahren in Münster und Bonn engagierte ihn im Jahre 2001 die Sächsische Staatsoper Dresden (Semperoper), die seither seine künstlerische Heimat ist.

Unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Daniele Gatti, Fabio Luisi, Kent Nagano, Peter Schneider, Marcello Viotti und Leif Segerstam konnte er sich ein breites Repertoire von Basspartien unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen erarbeiten. Dazu zählen u.a. Monteverdis Seneca/L’INCORONAZIONE DI POPPEA, Mozarts Sarastro, Komtur, Figaro, Don Alfonso und Bartolo ebenso wie Verdis Pater Guardiano/LA FORZA DEL DESTINO,  Sparafucile/RIGOLETTO, Zaccaria/NABUCCO, Banquo/MACBETH und Philipp II./DON CARLO, Mussorgskis Pimen/BORIS GODUNOW, Dvořáks Wassermann/RUSALKA  und Richard Wagners Fasolt/DAS RHEINGOLD, Landgraf Herrmann/TANNHÄUSER, König Heinrich/LOHENGRIN, König Marke/TRISTAN UND ISOLDE, Veit Pogner/DIE MEISTER-SINGER VON NÜRNBERG und Gurnemanz/PARSIFAL sowie Strauss‘ Peneios/DAPHNE.

Zahlreiche Gastspiele führten ihn an die Opernhäuser der Musikmetropolen Europas und der USA, darunter u.a. nach Berlin, Hamburg, München, Amsterdam, Antwerpen, Luxemburg, Barcelona, Madrid, Paris und Wien sowie nach New York, San Francisco und Chicago. Bei den Bayreuther Festspielen war er erstmals 2010 als König Heinrich/LOHENGRIN und erneut 2011 als Veit Pogner/DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG zu erleben (wurde auch mit dem BSO Berlin unter Marek Janowski für eine CD aufgenommen). 2002 debütierte er als Philebos/DER KÖNIG KANDAULES bei den Salzburger Festspielen, wo er seitdem wiederholt in Liederabenden, Konzerten und Opernproduktionen, zuletzt im Sommer 2012 als Sarastro in einer Neuproduktion der ZAUBERFLÖTE unter Nikolaus Harnoncourt reüssierte. Beim Glyndebourne  Festival war der Künstler als König Marke zu erleben. Unter der Leitung von Claudio Abbado sang er 2005 in einer Neuproduktion der ZAUBERFLÖTE im Festspielhaus Baden-Baden den Sarastro, eine Partie, mit der er 2007 in San Francisco sein erfolgreiches USA Debüt feierte, 2009 an der New Yorker Metropolitan Opera und 2011 an der Wiener Staatsoper zu hören war. Als weitere Höhepunkte der jüngeren Zeit können sein Debüt am Grand Théatre in Genf 2008 als König Heinrich/LOHENGRIN und Gastspiele an der Mailänder Scala als Komtur/DON GIOVANNI und Landgraf Herrmann/TANNHÄUSER angeführt werden. Höhepunkte der Spielzeit 2011/12 umfassen u.a. Peneios in Wien, Sarastro in München, Barcelona und bei den Salzburger Festspielen sowie Gurnemanz in Lyon.

 

2012/13 führen ihn Engagements als Gurnemanz nach Antwerpen, Gent und Luxemburg sowie als Landgraf Hermann und König Heinrich nach Hamburg. An seinem Stammhaus Dresden wird Georg Zeppenfeld neben seiner Paraderolle Sarastro auch als Rocco/FIDELIO, Daland/DER FLIEGENDE HOLLÄNDER und Zoroastro in Händels ORLANDO zu erleben sein.

 

Neben seinen Opernengagements entfaltet Georg Zeppenfeld eine rege internationale Konzerttätigkeit, deren Schwerpunkt die Werke von J.S. Bach, G.F. Händel, J. Haydn, W.A. Mozart, L. van Beethoven sowie die großen spätromantischen Oratorien bilden. In Konzerten mit den Münchner und Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann, den Berliner Philharmonikern unter Pierre Boulez, dem Leipziger Gewandhausorchester unter Riccardo Chailly, dem Concentus Musicus Wien unter Nikolaus Harnoncourt, der Filarmonica della Scala unter Kurt Masur, der Accademia di Santa Cecilia in Rom, dem Orchestre National de France, der sächsischen Staatskapelle Dresden und anderen führenden Orchestern konnte er eine große stilistische Bandbreite entwickeln und seine außerordentlich vielfältigen stimmlichen Möglichkeiten zur Geltung bringen. Im Sommer 2012 führten ihn Auftritte in Beethovens 9. SYMPHONIE mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra nach Birmingham, zum Lucerne Festival und Beethovenfest in Bonn, für einen Liederabend kehrte er im November 2012 an seine Hochschule in Detmold zurück.

Zahlreiche Aufnahmen dokumentieren das künstlerische Schaffen Georg Zeppenfelds, darunter MESSA DA REQUIEM von Giuseppe Verdi unter der Leitung von Daniele Gatti zum 60. Gedenktag der Zerstörung Dresdens, welches von Arte aus der Dresdner Semperoper live übertragen und als DVD veröffentlicht wurde. CD-Einspielungen entstanden für die Deutsche Grammophon, Deutsche Harmonia Mundi, Oehms Classics, Unitel, u.a. sowie Rundfunk- und Fernsehproduktionen bei verschiedenen deutschen und europäischen Rundfunkanstalten.