Foto: Harald Hoffmann

Michael Schade – Biografie

Tenor
Vertretung: Welt, Kontakt: Helga Machreich-Unterzaucher
Tel.: +43 (0)5 06 80-012, E-Mail: machreich@machreich-artists.com

Biografie:

Gefeiert als einer der weltweit führenden Tenöre unserer Zeit, verbindet den Deutsch-Kanadier eine enge Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper, wo er zuletzt in Neuproduktionen von Mozarts IDOMENEO und CLEMENZA DI TITO,  als Prinz in Dvořáks RUSALKA, sowie als Flamand in Strauss CAPRICCIO zu erleben war. Überdies ist er regelmäßiger Gast an der Metropolitan Opera, der Hamburgischen Staatsoper, der Canadian Opera Company und war u.a. an der Bayerischen Staatsoper, der Mailänder Scala, am Liceu Barcelona, am Royal Opera House Covent Garden und in der Pariser Opéra Bastille zu hören. In Hamburg feierte der Künstler im November 2013 sein erfolgreiches Rollendebüt als Peter Grimes. Seine letzten Rollendebüts als Eisenstein/DIE FLEDERMAUS in Toronto und als Florestan/FIDELIO unter Nikolaus Harnoncourt im Theater an der Wien wurden von Publikum und Presse bejubelt. Weitere Höhepunkte der jüngeren Vergangenheit waren Aschenbach/DEATH IN VENICE in Hamburg, Max in Webers FREISCHÜTZ an der Berliner Staatsoper und in einer Neuproduktion am Königlichen Theater in Kopenhagen sowie Stolzing in Wagners MEISTERSINGER beim Glyndebourne Festival 2016.

Bei den Salzburger Festspielen ist der Künstler seit vielen Jahren regelmäßiger Gast u.a. in Neuproduktionen wie Mozarts LA CLEMENZA DI TITO, Purcells KING ARTHUR, Mozarts ZAUBERFLÖTE, Haydns ARMIDA, Cherubinis MEDÉE, von Winters DAS LABYRINTH und in der Titelpartie von Schuberts FIERRABRAS ebenso wie auf dem Konzert- und Liedpodium. 2008 bis 2010 betreute er hier als Creative Director das von ihm initiierte Young Singers Project.

 

Mit seinem großen Konzertrepertoire, das von Bachs Passionen bis Mahlers LIED VON DER ERDE reicht, arbeitet Michael Schade regelmäßig mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Valery Gergiev, Daniel Harding, Pablo Heras-Casado, Mariss Jansons, Philippe Jordan, James Levine, Fabio Luisi, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kent Nagano, Peter Oundjian, Sir Simon Rattle, Helmuth Rilling, Christian Thielemann, Robin Ticciati, Franz Welser-Möst und Simone Young zusammen. Seine musikalische Tätigkeit war stark geprägt von einer Vielzahl an Auftritten mit Nikolaus Harnoncourt.

 

Besondere Höhepunkte der Saison 2017/2018 waren all jene Konzerte, die Michael Schade als „Artist in Residence“ im Wiener Konzerthaus bestreiten konnte. Am Konzertpodium war er außerdem mit dem Montreal Symphony Orchestra unter Kent Nagano, mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Alain Altinoglu, mit der Staatskapelle Dresden unter Donald Runnicles, mit dem Toronto Symphony Orchestra unter Peter Oundjian, mit dem Orquesta Nacional de España unter David Afkham, mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin und mit dem Concentus Musicus unter Stefan Gottfried zu erleben.

 

Die Saison 2019/2020 bringt mit dem „Kleinen Prinzen“ ein Education Projekt mit den Wiener Sängerknaben, das Michael Schade besonders am Herzen liegt. Des Weiteren wird er am Konzertpodium mit Beethovens IX. Symphonie in Ottawa, mit Haydns „Jahreszeiten“ im Brucknerhaus Linz sowie mit Mahlers „Lied von der Erde“ in Quebec, und mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France in Paris zu hören sein, gefolgt von Händels MESSIAH und Mendelssohns ELIAS im Wiener Musikverein. Weitere Höhepunkte sind ein Osterkonzert in Grafenegg, sowie Schuberts „Die Schöne Müllerin“ in Wien und Amsterdam.

 

Als Liedsänger wurde der Künstler bei den wichtigsten Veranstaltern wie u.a. in Wien im Musikverein, Konzerthaus und in der Staatsoper, im Amsterdamer Concertgebouw, in der New Yorker Alice Tully Hall und Carnegie Hall, in der Londoner Wigmore Hall, beim Verbier Festival, bei der Schubertiade Schwarzenberg, sowie beim Grafenegg Festival gefeiert. Jüngste Liederabende führten ihn an die Wiener Staatsoper, an die Mailänder Scala und ins Concertgebouw nach Amsterdam.

 

Aus den zahlreichen Einspielungen sind jene mit Harnoncourt wie z.B. Bachs MATTHÄUSPASSION (Grammy-Auszeichnung), Verdis MESSA DA REQUIEM, Händels MESSIAS, Haydns ORLANDO PALADINO, Mozarts ZAIDE und LA CLEMENZA DI TITO zu nennen. Außerdem Mahlers LIED VON DER ERDE mit den Wiener Philharmonikern unter Pierre Boulez, Mozarts REQUIEM mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado sowie Strauss’ DAPHNE unter dem Dirigat von Semyon Bychkov (Grammy Nominierung 2005) und dem Live-Mitschnitt einer Mozart-Gala der Salzburger Festspiele. Schuberts DIE SCHÖNE MÜLLERIN mit Malcolm Martineau sowie “Soirée Française” und “Mozart: Arie & Duetti“ wurden jeweils mit dem Juno Award ausgezeichnet. Als jüngste Veröffentlichungen sind Schuberts DIE SCHÖNE MÜLLERIN mit Rudolf Buchbinder (Live Mitschnitt) sowie die DVDs von ARABELLA (Wiener Staatsoper), DAS LABYRINTH (Salzburger Festspiele) und das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker 2013 zu nennen.

 

2007 wurde dem Künstler der Titel Österreichischer Kammersänger verliehen. In der Saison 2009/10 war Michael Schade „artist in residence“ im Wiener Musikverein. Außerdem ist er Artistic Director der “Stella Maris International Vocal Competition” von Hapag Lloyd. Von 2014 bis 2022 übernimmt Michael Schade die künstlerische Leitung der Internationalen Barocktage Stift Melk, die jährlich zu Pfingsten stattfinden. Seit 2017 ist Michael Schade "Officer to the Order of Canada (OC)".

 

2018/2019

 

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert zu belassen. Änderungen oder Kürzungen bedürfen der Rücksprache mit der Agentur.