Foto: Stefan Reichmann

Bernarda Fink – Biografie

Mezzosopran | Alt
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Biografie:

Als Kind slowenischer Eltern in Buenos Aires geboren, erhielt Bernarda Fink ihre Gesangs- und Musikausbildung am Instituto Superior de Arte del Teatro Colón, an dem sie auch seit dem Beginn ihrer Karriere regelmäßig auftrat.

 

Heute wird sie von den bedeutendsten Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra, den Staatskapellen Berlin und Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Cleveland Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra sowie von führenden Barockorchestern eingeladen und singt unter so namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Bernard Haitink, Philippe Herreweghe, René Jacobs, Mariss Jansons, Riccardo Muti, Sir Roger Norrington, Trevor Pinnock, Georges Prêtre, Sir Simon Rattle, Franz Welser-Möst u.a. Mit ihrem breiten Repertoire vom Barock bis ins 20. Jahrhundert zählt sie zu den gefragtesten Konzert- und Liedsängerinnen. Eine enge Zusammenarbeit verband sie mit Nikolaus Harnoncourt, die durch zahlreiche Fernsehaufzeichnungen und Plattenaufnahmen dokumentiert ist.

 

Erfolge auf der Opernbühne feierte sie als Cecilio/LUCIO SILLA unter Nikolaus Harnoncourt am Theater an der Wien, als Idamante/IDOMENEO in einer Produktion von Luc Bondy und Jesús Lopez Cobos im Teatro Real in Madrid und als Irene/THEODORA unter Ivor Bolton bei den Salzburger Festspielen. In konzertanten Aufführungen unter René Jacobs war sie als Sesto/LA CLEMENZA DI TITO und Idamante zu erleben, die daraus entstandenen CD-Aufnahmen wurden vielfach ausgezeichnet.

 

Als Liedsängerin ist Bernarda Fink den bedeutendsten Musikzentren bestens bekannt und darf auf Spielplänen wie des Wiener Musikvereins und Konzerthauses sowie der Schubertiade Schwarzenberg, der Berliner Philharmonie, dem Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, dem Concertgebouw in Amsterdam, der Pariser Cité de la Musique dem Edinburgh Festival, der New Yorker Carnegie Hall und Alice Tully Hall nicht fehlen.

 

Höhepunkte der Saison 2015/2016 waren neben zahlreichen Liederabenden Debussys PELLEAS ET MÉLISANDE mit den Berliner Philharmonikern in einer halbszenischen Produktion unter Sir Simon Rattle und Peter Sellars, Franz Schmidts BUCH MIT SIEBEN SIEGELN unter Manfred Honeck, Mahlers II. Symphonie mit dem Philharmonia Orchestra unter Jakub Hrusa, Mahlers III. Symphonie mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Daniel Harding und Dvořáks Biblische Lieder mit dem Ensemble Prisma beim Attergauer Kultursommer sowie beim Carinthischen Sommer.

 

Konzertprojekte der Saison 2016/2017 beinhalten unter anderem Schumanns FAUST-SZENEN mit dem Orchestre de Paris unter Daniel Harding, Mahlers LIED VON DER ERDE mit Jiří Bělohlávek in Prag und mit Douglas Boyd in Paris, die ALTRHAPSODIE von Brahms mit dem Mozarteum Orchester und Ivor Bolton in Salzburg sowie Liederabende mit dem Pianisten Anthony Spiri in Frankreich, den USA und Kanada. Im Juni gibt Bernarda Fink in Debussys PELLEAS ET MELISANDE ihr Debüt an der Wiener Staatsoper.

 

Dem Nachwuchs widmet sich Bernarda Fink mit Meisterkursen z.B. im Rahmen der Wiener Meisterkurse, bei der Austrian Arts Session in Ossiach, beim YSP in Salzburg, bei der Akademie des Festivals in Aix-en-Provence oder am Schubert-Institut in Baden bei Wien. 2016 gab sie Meisterkurse beim Aldeburgh Festival, bei den Wiener Meisterkursen, der Carinthischen Musikakademie Ossiach und bei der Fondation in Royaumont. Als Jury-Mitglied war sie beim Internationalen Lied-Wettbewerb der Wigmore Hall, beim Bach Wettbewerb in Leipzig, beim BBC Cardiff Singers of the World sowie beim Wettbewerb DAS LIED in Berlin aktiv.

 

Das umfangreiche Bühnen- und Konzertrepertoire der Künstlerin ist durch eine Diskografie dokumentiert, die bereits die 50er Marke erreicht hat und sich von Monteverdi und Rameau bis hin zu Schubert und Bruckner erstreckt. Viele ihrer Platten wurden mit namhaften Preisen wie dem Diapason d’Or oder Grammy ausgezeichnet. Bernarda Fink verbindet eine enge Zusammenarbeit mit Harmonia Mundi. Die daraus jüngst hervorgegangenen Aufnahmen beinhalten u.a. Bach-Kantaten mit dem Freiburger Barockorchester, ein Solo-Album mit Liedern von Robert Schumann, Pergolesis STABAT MATER mit der Akademie für Alte Musik Berlin und Einspielungen mit Liedern slowenischer bzw. argentinischer Komponisten gemeinsam mit Marcos Fink (Grammy Nominierung). Zuletzt wurden ein Dvořák Album (gemeinsam mit Genia Kühmeier) und ein Soloalbum mit spanischen Liedern mit Anthony Spiri am Klavier veröffentlicht. Ihre jüngste Neuerscheinung vom Mai 2014 ist ein Album mit Liedern von Gustav Mahler, welche gemeinsam mit Anthony Spiri am Klavier, dem Gustav-Mahler Ensemble und dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada aufgenommen wurde.

 

Im Februar 2006 wurde die Künstlerin durch den österreichischen Bundeskanzler mit dem Österreichischen Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Im Februar 2013 erhielt Bernarda Fink zusammen mit Marcos Fink für ihre gemeinsame Aufnahme Slovenija! und die damit verbundenen Konzerte den Preis der Prešeren-Stiftung, die höchste kulturelle Auszeichnung, die Slowenien zu vergeben hat. Im September 2014 wurde der Künstlerin der Titel Österreichische Kammersängerin verliehen.

 

2016/2017

 

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