Foto: Harald Hoffmann | Sony

Dorothea Röschmann – Biografie

Sopran
Vertretung: Österreich | Konzert, Kontakt: Helga Machreich-Unterzaucher
Tel.: +43 (0)5 06 80-012, E-Mail: machreich@machreich-artists.com

Biografie:

Der aus Flensburg/Deutschland stammenden Sopranistin Dorothea Röschmann gelang der internationale Durchbruch 1995 bei den Salzburger Festspielen mit der Partie der Susanna in der Neuproduktion von Mozarts LE NOZZE DI FIGARO unter Nikolaus Harnoncourt. Seitdem ist sie als Gräfin, Ilia, Donna Elvira, Servilia, Nannetta, Pamina und Vitellia unter Claudio Abbado, Daniel Harding, Sir Charles Mackerras und Christoph von Dohnányi nach Salzburg zurückgekehrt. Im Sommer 2014 war sie in Salzburg in Schuberts FIERRABRAS unter Ingo Metzmacher zu hören sowie zu Ostern 2016 als Desdemona in OTELLO unter der künstlerischen Leitung von Christian Thielemann.

 

An der Metropolitan Opera ist die Künstlerin als Susanna, Pamina, Elvira und Ilia unter James Levine aufgetreten, am Royal Opera House Covent Garden in Partien wie Pamina und Fiordiligi unter Sir Colin Davis sowie als Gräfin Almaviva unter Antonio Pappano. An der Mailänder Scala sang sie die Partien der Gräfin Almaviva und Florinda sowie Donna Elvira auf einem Gastspiel in Moskau. An der Wiener Staatsoper war sie als Susanna, als Gräfin Almaviva, als Donna Elvira und als Marschallin zu Gast und feierte 2016 ihr umjubeltes Debüt als Jenufa. An der Bayerischen Staatsoper in München war sie in den Rollen von Zerlina, Susanna, Ännchen, Marzelline, Anne Trulove, Donna Elvira und Rodelinda zu sehen. Dorothea Röschmann pflegt eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Deutschen Staatsoper Berlin, wo sie als Ännchen unter Zubin Mehta, Nannetta mit Claudio Abbado, Eva/DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, Elsa/LOHENGRIN, Pamina, Fiordiligi, Susanna, Zerlina, Micäela, Donna Elvira, Gräfin sowie als Agathe mit Daniel Barenboim und als Marschallin unter Sir Simon Rattle aufgetreten ist. Weitere Auftritte führten sie als Norina ans La Monnaie Brüssel, als Gräfin und Pamina an die Opéra Bastille, als Susanna, Pamina, Elvira und Ilia unter James Levine an die Metropolitan Opera sowie als Pamina, Fiordiligi, Gräfin und Donna Elvira ans Royal Opera House Covent Garden.

 

Jüngste Engagements auf dem Konzertpodium beinhalten Auftritte mit Strauss „Vier letzten Liedern“ mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin, Daniel Harding und der Filarmonica della Scala, Antonio Pappano in Rom, Yannick Nézet-Séguin in Rotterdam und Zubin Mehta in Valencia. Des Weiteren war sie mit dem Concertgebouw Orkest unter der Leitung von Mariss Jansons mit Mahlers IV. Symphonie, als Theodora mit dem English Concert unter Harry Bicket in der Carnegie Hall, mit Schumanns Faustszenen mit den Berliner Philharmonikern unter Daniel Harding oder als Dido in DIDO UND AENEAS mit Les Violons du Roy in der Carnegie Hall zu hören.

 

Eine sehr enge Zusammenarbeit hat Röschmann mit Nikolaus Harnoncourt verbunden, die sich in zahlreichen Konzerten gemeinsam mit dem Concentus Musicus im Wiener Musikverein und bei der styriarte in Graz widerspiegelten. Die letzten gemeinsamen Projekte waren Purcells THE FAIRY QUEEEN beim styriarte festival 2014 und Haydns JAHRESZEITEN bei den Salzburger Festspielen.

 

Liederabende führten die Künstlerin nach Antwerpen, Lissabon, Madrid, Köln, Brüssel, Oslo, in die Carnegie Hall New York, in die Londoner Wigmore Hall, in den Wiener Musikverein, in das Wiener Konzerthaus, ins Amsterdamer Concertgebouw sowie zu den Festivals von Edinburgh, München und Schwarzenberg. Mit Daniel Barenboim sang sie im Berliner Schiller Theater sowie mit Mitsuko Uchida in der New Yorker Carnegie Hall. Der Live Mitschnitt des Auftritts in der Wigmore Hall gewann 2017 den begehrten Grammy Award in der Kategorie „Best Solo Vocal Album“.

 

Zu den Aufnahmen, die Dorothea Röschmanns vielseitiges Repertoire illustrieren, gehören Gräfin Almaviva mit Harnoncourt, Pamina und Nannetta mit Abbado, Puccinis SUOR ANGELICA mit Antonio Pappano, Strauss‘ VIER LETZTE LIEDER mit Nézet-Séguin sowie Brahms’ EIN DEUTSCHES REQUIEM mit Sir Simon Rattle (das einen Grammy und den Gramophone Award erhielt). Außerdem sind unter ihrer Mitwirkung Mahlers VIERTE SYMPHONIE unter Daniel Harding, Händels NEUN DEUTSCHE ARIEN mit der Akademie für Alte Musik Berlin, Händels MESSIAS mit Paul McCreesh, Pergolesis STABAT MATER mit David Daniels unter Fabio Biondi sowie eine CD mit Schumann-Liedern gemeinsam mit Ian Bostridge und Graham Johnson erschienen. Bei Sony Classical sind die Alben „Portraits“ mit Liedern von Schumann, Strauss und Wolf, sowie ein Mozart-Album mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Daniel Harding erschienen.

 

2016 wurde sie an der Deutschen Staatsoper Berlin mit dem Titel „Kammersängerin“ ausgezeichnet.


2018/2019
 

 

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert zu belassen. Änderungen oder Kürzungen bedürfen der Rücksprache mit der Agentur.