Foto: Minok Lee

Sumi Hwang – Biografie

Sopran
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Biografie:

 

Die südkoreanische Sopranistin Sumi Hwang rückte im Februar 2018 ins Schlaglicht einer breiten Öffentlichkeit, als sie im Februar 2018 vor mehr als 300 Millionen Fernsehzuschauern die Olympische Hymne bei den Eröffnungsfeierlichkeiten der Winterolympiade im koreanischen Pyeongchang sang.

 

Nach ihrem Sieg bei dem Queen Elizabeth-Wettbewerb 2014 in Brüssel war sie für vier Jahre Ensemblemitglied des Theater Bonn, wo sie zuletzt Partien wie Micaëla in CARMEN, Lauretta in GIANNI SCHICCHI und Susanna in LE NOZZE DI FIGARO debütiert hat und als Liù in einer Wiederaufnahme von TURANDOT zu erleben war. Darüber hinaus gab sie als Fiordiligi in Mozarts COSÌ FAN TUTTE ihr Debüt an der Wiener Kammeroper unter der musikalischen Leitung von Stefan Vladar.

 

Pläne für die Spielzeit 2018/2019 beinhalten u.a. ihr Hausdebüt am Hessischen Staatstheater Wiesbaden mit Mozarts Donna Anna in DON GIOVANNI, eine Partie, mit der sie gegen Ende der Spielzeit auch an ihrem ehemaligem Stammhaus in Bonn gastieren wird. Ferner ist Sumi Hwang in 2018/2019 als Mimì in Puccinis LA BOHÈME am Opernhaus in Daegu zu erleben und gibt als Solistin in Beethovens Neunter Sinfonie ihr Debüt beim Orchester Wiener Akademie, welches sie sowohl in den Großen Saal des Wiener Musikvereins als auch nach Südkorea führen wird.

 

Im Laufe ihrer Ensembletätigkeit in Bonn konnte sich Sumi Hwang ein vielseitiges Rollenrepertoire erarbeiten, welches u.a. Pamina (DIE ZAUBERFLÖTE), Almirena (RINALDO), Leïla (LES PÊCHEURS DE PERLES), Fiordiligi (COSÌ FAN TUTTE), Marzelline (FIDELIO), Mimì (LA BOHÈME) und Cleopatra (GIULIO CESARE IN EGITTO) umfasst. Darüber hinaus sang sie die Titelrolle der Lena in Marius Felix Langes Oper VOM MÄDCHEN, DAS NICHT SCHLAFEN WOLLTE, welche 2014 uraufgeführt wurde.

 

Auch auf internationaler Ebene konnte Sumi Hwang bisher mit Gastauftritten als Pamina am Grand Théâtre de Genève, als Norina in Donizettis I PAZZI PER PROGETTO am Münchner Prinzregententheater sowie als Prinzessin in Ravels L’ENFANT ET LES SORTILÈGES an der Korean National Opera in Seoul auf sich aufmerksam machen.

 

Als Liedsängerin arbeitet Sumi Hwang regelmäßig mit Helmut Deutsch zusammen, mit dem sie in Bonn und Korea zu hören war, während der französische Pianist Jonas Vitaud sie bei Recitals in Luxemburg und der Phillips Collection in Washington D.C. begleitete. Gemeinsam mit Helmut Deutsch gab sie im Oktober 2015 auch ihr Debüt im Rahmen der Rosenblatt Recitals in der Londoner Wigmore Hall. Ihr erstes Solodebütalbum, ebenfalls mit Helmut Deutsch am Flügel, wird 2019 erscheinen.

 

Auch auf dem Konzertpodium tritt Sumi Hwang regelmäßig als Solistin in Erscheinung und gastierte bisher bei Orchestern wie der Deutschen Radio Philharmonie unter Enrico Delamboye, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Dan Ettinger, der Philharmonie Südwestfalen unter Charles Olivieri-Munroe, der Neuen Philharmonie München unter Ulrich Weder, dem Osnabrücker Symphonieorchester sowie mit der Berliner Lautten Compagney in München.

 

Als Solistin sang sie unter Hayko Siemens in Antonín Dvořáks REQUIEM im Münchner Herkulessaal, in Johannes Brahms‘ EIN DEUTSCHES REQUIEM mit den Münchner Symphonikern unter Benedikt Haag, ausgewählte Konzertarien von Wolfgang Amadeus Mozart mit dem BBC Symphony Orchestra unter Sakari Oramo sowie die Partie der Giannetta in einer konzertanten Aufführung von Gaetano Donizettis L’ELISIR D’AMORE in Bad Kissingen. An der Seite von Diana Damrau und begleitet von der Dresdner Staatskapelle trat sie 2014 im Rahmen eines Weihnachtskonzerts in Anwesenheit des Deutschen Bundespräsidenten auf, welches von Patrick Lange dirigiert und vom ZDF ausgestrahlt wurde.

 

Sumi Hwang wirkte darüber hinaus als Solistin in Mozarts REQUIEM mit dem Netherlands Radio Orchestra unter Leitung von Markus Stenz im Amsterdamer Concertgebouw, in Christian Josts DICHTERLIEBE RECOMPOSED beim Tongyeong International Music Festival als auch in Unsuk Chins PUZZLES AND GAMES FROM ALICE IN WONDERLAND unter Christoph Eschenbach mit. Weitere Konzertauftritte in Korea führten sie zum Seoul Philharmonic Orchestra unter Leitung von Myung-Whun Chung und beinhalteten mehrere Liederabende mit Helmut Deutsch. 2015 sang sie beim Seoul Spring Festival und gab ein Konzert beim Great Mountains Music Festival.

 

Die Sängerin absolvierte ihr Studium mit Abschlüssen an der National University of Seoul und besuchte anschließend die Hochschule für Musik in München, wo sie bei Frieder Lang, Donald Sulzen und Céline Dutilly studierte und an Meisterklassen mit Helmut Deutsch, Siegfried Mauser, Andreas Schmidt, Dalton Baldwin und Lorraine Nubar teilnahm. Unter den zahlreichen Erfolgen, die sie bei Wettbewerben erzielen konnte, finden sich der 1. Preis und der Publikumspreis beim internationalen Grandi Voci - Wettbewerb in Salzburg 2012, der 1. Preis beim Anneliese Rothenberger-Wettbewerb in Konstanz 2013 sowie der vom SWR verliehene Emmerich Smola Förderpreis 2014. Sumi Hwang ist erste Preisträgerin des internationalen Concours Reine Elisabeth in Brüssel (2014).

 

2018/2019

 

www.sumihwang.com