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Marie-Sophie Pollak – Biografie

Sopran
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Biografie:

 

„(…) koloraturgewandt und glockenhell der hübsche Sopran von Marie-Sophie Pollak (…)“
U. Ehrensberger, Das Opernglas 10/2014

 

Marie-Sophie Pollak [saust] höhensicher durch die Stratosphärenreservate der menschlichen Stimme“.
Jan Brachmann, Frankfurter Allgemeine, 15. Juni 2015

 

"Für die Konzertbesucher eine Offenbarung, denn Marie-Sophie Pollak sang das tief bewegende Werk und die vom Leiden gezeichnete Melodien [von Georg Friedrich Händels „Salve Regina“ HWV 241] mit wohl nicht zu überbietender Hingabe und mit klarer und in allen Tonlagen brillierender Singstimme. Ein unvergessliches Hörerlebnis."

Kirsten Benekam, Reichenhaller Tagblatt, 5. Juli 2017
 


Marie-Sophie Pollak belegte ihr Diplom im Fach Konzertgesang sowie Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater München, für das sie mit dem Preis Bester Abschluss Gesang ausgezeichnet wurde. Ihr Master Aufbaustudium Master bei Prof. Gabriele Fuchs konnte sie im Sommer 2014 erfolgreich beenden.

 

Neben dieser Auszeichnung erhielt sie bereits 2006 einen Bundespreis beim Wettbewerb Jugend Musiziert sowie einen Sonderpreis beim 1. internationalen Barockopernwettbewerb Pietro Antonio Cesti 2010 in Innsbruck. Zudem erreichte sie mit ihrem Alte Musik Ensemble 2012 das Finale beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Seitdem ist Marie-Sophie eine gefragte Konzert- und Opernsängerin besonders im Bereich Barockmusik.

 

Bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik wurde sie 2011 als Vespetta in Telemanns Lustspiel PIMPINONE engagiert und war 2012 in der Titelrolle in D. Scarlattis LA DIRINDINA unter der musikalischen Leitung von Alessandro de Marchi zu erleben.

 

Bei den Brucknerfestspielen in Linz sang sie unter der Leitung von Michi Gaigg mit dem L'Orfeo Barockorchester die Partie der Bemira in Telemanns Oper MIRIWAYS.

 

Weitere Rollen waren Despina in Mozarts COSI FAN TUTTE (Reaktorhalle München), Blonde in Mozarts ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL (Festspiele Bad Reichenhall), Merab in Händels SAUL (szenische Produktion in Fürstenfeldbruck) sowie Belinda in Purcells DIDO AND AENEAS (Akademietheater München).

 

Kürzliche Projekte im Kalender der jungen Sopranistin waren  Händels RINALDO (Almirena) in Schweinfurt mit der Lautten Compagney Berlin, C. Ph. E. Bachs MARKUS PASSION in München, JOHANNES PASSION in Berlin sowie unterschiedliche Händelprogramme in Bayern. Auch im Sommer 2014 war sie bei den Festwochen Innsbruck eingeladen und sang Bachs H-MOLL MESSE unter Alessandro de Marchi. Bei den Musikfestspielen Potsdam-Sanssouci sang sie viel beachtet ein Händel Pasticcio.

 

Höhepunkte ihrer Konzerttätigkeit 2015 waren Haydns JAHRESZEITEN unter Kent Nagano, Bachs MATTHÄUS PASSION in Madrid unter der Leitung von Ilia Korol sowie Händels SUSANNA im Wiener Musikverein dirigiert von Martin Haselböck. Am Théâtre du Châtelet debütierte sie unter Jean-Christophe Spinosi and Ensemble Matheus in der Partie der Tamiri in Mozarts IL RE PASTORE. Im Sommer 2015 war sie erneut zu Gast bei den Festspielen in Potsdam. Mit ihrem "Ensemble 392" präsentiert sie französische Barock Kantaten.

 

Engagements der vergangenen Spielzeit umfassen einen Abend mit Christian Zacharias und dem Orchestra della Svizzera Italiana im Rahmen des Lugano Festival 2016 sowie Händels MESSIAH auf Tournee in Prag und Dresden unter Václav Luks und seinem Collegium 1704.

 

In der laufenden Spielzeit ist Marie-Sophie Pollak unter anderem mit J.S. Bachs WEIHNACHTSORATORIUM und h-MOLL MESSE im Münchner Herkules-Saal und dem Wiener Musikverein (Martin Haselböck | Orchester Wiener Akademie), des Weiteren an der Hamburgischen Staatsoper und einem Abend mit drei ausgewählten Bach-Kantaten am Wiener Konzerthaus (Luca Pianca | Ensemble Claudiana) zu erleben.

 

Die Saison 2017/2018 bringt u.a., begleitet von Mitgliedern der Camerata Salzburg, einen Auftritt mit orchestrierten Schubert-Liedern im Rahmen von „Schubert in Gastein“, J.S. Bachs h-MOLL MESSE in Konstanz sowie dessen WEIHNACHTSORATORIUM an der Hamburgischen Staatsoper in einer szenischen Ballettversion von John Neumeier unter Leitung von Alessandro de Marchi. In Hamburg ist Marie-Sophie Pollak zudem auch in einem Solokonzert mit Arien aus Telemanns „Orpheus“ zu erleben, begleitet vom Philharmonischen Orchester Hamburg unter Leitung von Kent Nagano.

 

In der laufenden Spielzeit besonders hervorzuheben ist ihr Debüt in der Elbphilharmonie Hamburg mit Haydns DIE JAHRESZEITEN unter Kent Nagano und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg.

 

Marie-Sophie ist Mitglied der Yehudi Menuhin Förderung Live Music Now sowie Stipendiantin der Christl und Klaus Haack-Stiftung. Zudem wurde sie mit dem Deutschlandstipendium 2012 und 2013 ausgezeichnet.

 

Spielzeit 2017/2018