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Marie-Sophie Pollak – Biografie

Sopran
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Biografie:

 

Marie-Sophie Pollak [saust] höhensicher durch die Stratosphärenreservate der menschlichen Stimme“.

Jan Brachmann, Frankfurter Allgemeine, 15. Juni 2015

 

"Für die Konzertbesucher eine Offenbarung, denn Marie-Sophie Pollak sang das tief bewegende Werk und die vom Leiden gezeichnete Melodien [von Georg Friedrich Händels „Salve Regina“ HWV 241] mit wohl nicht zu überbietender Hingabe und mit klarer und in allen Tonlagen brillierender Singstimme. Ein unvergessliches Hörerlebnis."

Kirsten Benekam, Reichenhaller Tagblatt, 5. Juli 2017

 


"Eine besondere Überraschung war Marie-Sophie Pollak als L’Amour. Mit ihrem äußerst geschmeidigen Sopran setzte sie mühelos dynamische Kontraste, wechselte spielend zwischen Brust- und Kopfstimme, setzte glockenklare Koloraturen. Dank dieser Überlegenheit wirkte sie in ihrer Rolle als göttliches Wesen absolut glaubhaft."

 

"concerti.de" anlässlich der Premiere von Glucks "Orphée et Eurydice" an der Hamburgischen Staatsoper | Wolfgang Wagner, 5. Februar 2019

 

Marie-Sophie Pollak belegte ihr Diplom im Fach Konzertgesang sowie Gesangspädagogik, an der Hochschule für Musik und Theater München, für das sie mit dem Preis Bester Abschluss Gesang ausgezeichnet wurde. Ihr Master-Aufbaustudium bei Prof. Gabriele Fuchs konnte sie im Sommer 2014 erfolgreich beenden.

 

Neben dieser Auszeichnung erhielt sie bereits 2006 einen Bundespreis beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ sowie einen Sonderpreis beim 1. internationalen Barockopernwettbewerb „Pietro Antonio Cesti“ 2010 in Innsbruck. Zudem erreichte sie mit ihrem Alte Musik Ensemble 2012 das Finale beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Seitdem ist Marie-Sophie eine gefragte Konzert- und Opernsängerin, besonders im Bereich Barockmusik.

 

Bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik wurde sie 2011 als Vespetta in Telemanns Lustspiel PIMPINONE engagiert und war 2012 in der Titelrolle in D. Scarlattis LA DIRINDINA unter der musikalischen Leitung von Alessandro de Marchi zu erleben.

 

Bei den Brucknerfestspielen in Linz sang sie unter der Leitung von Michi Gaigg mit dem L'Orfeo Barockorchester die Partie der Bemira in Telemanns Oper MIRIWAYS. Auch im Sommer 2014 war sie bei den Festwochen Innsbruck eingeladen und sang Bachs H-MOLL MESSE unter Alessandro de Marchi. Bei den Musikfestspielen Potsdam-Sanssouci sang sie viel beachtet ein Händel-Pasticcio.

Weitere Rollen waren Despina in Mozarts COSI FAN TUTTE, Blonde in Mozarts ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, Merab in Händels SAUL, Almirena in Händels RINALDO sowie Belinda in Purcells DIDO AND AENEAS.

 

Höhepunkte ihrer Konzerttätigkeit 2015 waren Haydns JAHRESZEITEN unter Kent Nagano, Bachs MATTHÄUSPASSION in Madrid unter der Leitung von Ilia Korol sowie Händels SUSANNA im Wiener Musikverein, dirigiert von Martin Haselböck. Am Théâtre du Châtelet debütierte sie unter Jean-Christophe Spinosi und dem Ensemble Matheus in der Partie der Tamiri in Mozarts IL RE PASTORE. Im Sommer 2015 war sie erneut zu Gast bei den Festspielen in Potsdam. Mit ihrem „Ensemble 392“ präsentiert sie französische Barock-Kantaten.

 

Engagements der Spielzeiten 2016/2017 umfassten einen Abend mit Christian Zacharias und dem Orchestra della Svizzera Italiana im Rahmen des Lugano Festival sowie Händels MESSIAH auf Tournee in Prag und Dresden unter Václav Luks und seinem Collegium 1704.

 

Unter anderem war sie mit J.S. Bachs WEIHNACHTSORATORIUM und H-MOLL MESSE im Münchner Herkules-Saal und dem Wiener Musikverein (Martin Haselböck | Orchester Wiener Akademie), des Weiteren an der Hamburgischen Staatsoper und einem Abend mit drei ausgewählten Bach-Kantaten am Wiener Konzerthaus (Luca Pianca | Ensemble Claudiana) zu erleben.

 

Die Saison 2017/2018 brachte u.a., begleitet von Mitgliedern der Camerata Salzburg, einen Auftritt mit orchestrierten Schubert-Liedern im Rahmen von „Schubert in Gastein“, J.S. Bachs H-MOLL MESSE in Konstanz sowie dessen WEIHNACHTSORATORIUM an der Hamburgischen Staatsoper in einer szenischen Ballettversion von John Neumeier unter Leitung von Alessandro de Marchi. Im Oktober 2017 debütierte Marie-Sophie Pollak in der Elbphilharmonie Hamburg mit Haydns DIE JAHRESZEITEN unter Kent Nagano, unter dessen Leitung sie in der Saison 2018/2019 auch die traditionellen Silvesterkonzerte des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg bestreitet. Des Weiteren gibt Marie-Sophie Pollak 2019 in Mendelssohns ELIAS ihr Debüt in der Tonhalle Zürich unter der Leitung von Thomas Hengelbrock und dessen Balthasar-Neumann-Chor und –Ensemble. Einen besonderen Höhepunkt stellt die von John Neumeier choreographierte Neuproduktion von Christoph Willibald Glucks Orphée et Eurydice an der Hamburgischen Staatsoper dar, in welcher sie unter Leitung von Alessandro De Marchi „L’Amour“ verkörpert.

 

Gemeinsam mit der Akademie für Alte Musik Berlin war sie ferner als Amore in Glucks ORFEO ED EURIDICE unter Alexander Liebreich in Katowice zu hören, bevor sie ihre Zusammenarbeit mit Kent Nagano und dem Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg mit Mozarts großer Messe in c-Moll KV 427 fortsetzt.

 

Marie-Sophie Pollak ist Mitglied der Yehudi Menuhin Förderung Live Music Now sowie Stipendiantin der Christl und Klaus Haack-Stiftung. Zudem wurde sie mit dem Deutschlandstipendium 2012 und 2013 ausgezeichnet.

 

www.marie-sophie-pollak.de 

 

Spielzeit 2018/2019