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Luca Pisaroni – Biografie

Bariton | Bass
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Biografie:

Der italienische Bassbariton Luca Pisaroni zählt mittlerweile zu den vielseitigsten und interessantesten Sängern seiner Generation. Seit seinem Debüt bei den Salzburger Festspielen mit den Wiener Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt im Alter von nur 26 Jahren ist er von den führenden internationalen Opern-, Konzert- und Liedbühnen nicht mehr wegzudenken.

 

Die aktuelle Spielzeit 2018/2019 beginnt Luca Pisaroni als Méphistophélès in einer Neuproduktion von Gounods FAUST am Teatro Real in einer Inszenierung von La fura dels Baus, gefolgt von seinem Rollendebüt der Vier Bösewichter in Offenbachs LES CONTES D’HOFFMANN in Baden-Baden und von Mustafa in Rossinis L‘ITALIANA IN ALGERI am Gran Teatre del Liceu. An die Metropolitan Opera wird Luca Pisaroni erstmals in der Titelpartie von Mozarts DON GIOVANNI zu hören sein. Die laufende Spielzeit wird zudem Gastauftritte als Leporello an der Bayerischen Staatsoper und Golaud in Debussys PELÉAS ET MÉLISANDE an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin bringen. Weitere Höhepunkte sind die Weltpremiere von Tarik O’Regans THE PHOENIX an der Houston Grand Opera, sowie konzertante Aufführungen von Händels AGRIPPINA. Die Saison wird schließlich mit seinem Debüt als Escamillo in Bizets CARMEN am Royal Opera House Covent Garden enden.

 

Konzertprojekte der kommenden Saison umfassen Mozarts C-MOLL MESSE & REQUIEM am Brucknerhaus Linz, Beethovens IX. SYMPHONIE und Schoenbaergs EIN ÜBERLEBENDER AUS WARSCHAU in Hamburg, Rossinis PETITE MESSE SOLENNELLE in der Royal Festival Hall, Beethovens IX. SYMPHONIE unter der Leitung von Andris Nelsons mit dem Gewandhausorchester in Leipzig und Dortmund. Zudem tritt Luca Pisaroni auch als Liedsänger, begleitet von Malcolm Martineau, im neuen Pierre-Boulez-Saal in Berlin und Genf und Rom in Erscheinung, während er in Boston, Toronto und Santa Fe gemeinsam mit Thomas Hampson mit dem Programm „No Tenors Allowed“ zu hören sein wird.

 

Mit seinem umfassenden Opernrepertoire war und ist er an zahlreichen führenden Häusern und bei internationalen Musikfestivals zu erleben u.a. als Méphistophélès in Gounods FAUST an der Houston Grand Opera, Enrico VIII in ANNA BOLENA an der Oper Zürich, Conte Rodolfo in Bellinis LA SONNAMBULA an der Wiener Staatsoper, Mustafa in Rossinis L’ITALIANA IN ALGERI an der Wiener Staatsoper, Giorgio in I PURITANI und als Caliban in THE ENTCHANTED ISLAND an der Metropolitan Opera, in LE NOZZE DI FIGARO an der Opéra National de Paris, in San Francisco, bei den Salzburger Festspielen und an der Bayerischen Staatsoper, als Leporello in DON GIOVANNI an der Mailänder Scala, der Metropolitan Opera, den Salzburger Festspielen und beim Tanglewood Festival mit dem Boston Symphony unter James Levine; Guglielmo in Mozarts COSÌ FAN TUTTE in Glyndebourne und Salzburg, Conte Dorval in Martin y Solers IL BURBERO DI BUON CUORE am Teatro Real Madrid, Maometto in Rossinis MAOMETTO II mit der Canadian Opera Company in Toronto, sowie Tiridate in Handels RADAMISTO an der Santa Fe Opera. An der Chicago Lyric Opera war er außerdem als Argante in RINALDO, an der De Nederlandse Opera in der Titelpartie von Cavallis ERCOLE AMANTE, bei den Wiener Festwochen als Aeneas in DIDO UND AENEAS sowie als Golaud in Debussys PELLÉAS ET MÉLISANDE an der Opéra National de Paris und als Don Pizarro in Beethovens FIDELIO an der Mailänder Scala zu erleben.

 

Auf der Konzertbühne war Luca Pisaroni u.a. Solist in Berlioz‘ ROMÉO ET JULIETTE unter Michael Tilson Thomas, in Beethovens MISSA SOLEMNIS unter Jeffrey Tate, Haydns DIE JAHRESZEITEN am Wiener Musikverein unter Nikolaus Harnoncourt, in Rossinis STABAT MATER unter Franz Welser-Möst, Schumanns DAS PARADIES UND DIE PERI unter Sir Simon Rattle und dem Philadelphia Orchestra, sowie in Schumanns FAUST-SZENEN unter Daniel Harding und den Berliner Philharmonikern. Des Weiteren hat er Beethovens SYMPHONIE IX. unter Jaap van Zweden, Mozarts REQUIEM mit Gustavo Dudamel und dem Los Angeles Philharmonic, Brahms EIN DEUTSCHES REQUIEM unter Edo de Waart; Bachs MESSE IN B-MOLL mit dem Gewandhausorchester unter Herbert Blomstedt, Mendelssohns DIE ERSTE WALPURGISNACHT mit dem Orchestra of St. Luke’s unter Pablo Heras-Casado in der Carnegie Hall, Hasses I PELLEGRINI AL SEPOLCRO DI NOSTRO SIGNORE und Cherubinis MISSA SOLEMNIS unter Riccardo Muti, Haydns DIE SCHÖPFUNG mit Daniel Harding sowie Flavio Testis SACRAE SYMPHONIAE unter Daniele Gatti und dem Orchestre National de Radio France gesungen.

 

Neben seinen zahlreichen Auftritten in Oper und Konzert ist Luca Pisaroni auch regelmäßig auf der Liedbühne zu erleben: Auftritte führten ihn u.a. in die Carnegie Hall, die Londoner Wigmore Hall, das Teatro de la Zarzuela in Madrid, den Concertgebouw Amsterdam, zum Edinburgh Festival, in den Wiener Musikverein, zur Vancouver Recital Society und ins Konzerthaus Dortmund.

Aufnahmen umfassen u.a. DVDs wie DON GIOVANNI and RINALDO (Glyndebourne Festival), LE NOZZE DI FIGARO (Opéra National de Paris), COSÌ FAN TUTTE, DON GIOVANNI und LE NOZZE DI FIGARO (Salzburger Festspiele) sowie eine Einspielung von DON GIOVANNI mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin.

 

Zu den wichtigsten Tonaufnahmen zählen weiterhin Verdis SIMON BOCCANEGRA, prominent besetzt mit Thomas Hampson, Joseph Calleja und Kristine Opolais sowie die Titelrolle in LE NOZZE DI FIGARO mit Yannick Nézet-Séguin und dem Orchestra of Europe.

 

Luca Pisaroni lebt mit seiner Frau Catherine in Wien. Ihr Golden Retriever Lenny 2.0 und Zwerg-Dachshund Tristan begleiten den Sänger stets auf seinen Reisen.

 

2018/19

 

https://lucapisaroni.com

 

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